von Lina Behrendt Klasse 9R

Am Donnerstag habe ich mit meiner Klasse im Rahmen des Berufswahlnachmittags das Seniorenheim „Regina-Protmann-Stift“ in Kelberg besucht. Es hat mir sehr gut gefallen, uns hat jemand aus der Pflegeleitung, Herr Karst, herumgeführt und alle Fragen beantwortet. Es gibt 48 Pflegeplätze im Altersheim und 95% der Bewohner*innen verbringen ihr restliches Leben dort. In der Wohngemeinschaft des Regina-Protmann-Stifts wohnen momentan 20 Menschen. In der Wohngemeinschaft wohnen ältere Leute, die eigentlich selbständig leben können, trotzdem ist dort auch immer ein/e Pfleger/in, wenn doch etwas passiert. Im Regina-Protmann-Stift leben auch Menschen mit Demenz. Egal welche Krankheit, jeder wird gleichbehandelt. Hier haben sie auch verschiedene Workshops, die sie mit dem demenzkranken Rentner durchführen.

Man kann dort im Seniorenheim zwei Berufe erlernen, Altenpfleger/in und Pflegefachmann/-frau. Bei der Ausbildung zum/zur Altenpflegerhelfer/in benötigt man einen Abschluss der Berufsreife und die Ausbildung dauert ein Jahr. Bei der Ausbildung zum/zur Pflegefachmann/-frau braucht man eine mittlere Reife und sie dauert drei Jahre. In der Ausbildungszeit erlernt man die Inhalte von drei Pflegeberufen: Krankenhaus, Altenpflege, Kinderpflege. Man hat also nach der Ausbildung die Möglichkeit, einen der drei Berufe auszusuchen. Die Pflegeschule ist in Daun.

Daniel und Anika sind im Regina-Protmann-Stift momentan dann die Ansprechpartner für die Zeit der Ausbildung. Während der Ausbildung ist Blockunterricht.

Daniel hat uns dann die Zimmer gezeigt, die sehr freundlich eingerichtet waren. Die Pfleger machen die Betten, wenn der Patient dies nicht mehr eigenständig erledigen kann. Man bekommt dann auch Hilfe beim Duschen oder beim Ganz zur Toilette. Die meisten Bewohner bevorzugen Einzelzimmer, es gibt aber auch 4 Doppelzimmer. Jedes Zimmer hat auch sein eigenes behindertengerechtes Bett. Laut Daniel wachsen den Mitarbeitern die Leute hier ans Herz. Es gibt hier drei Schichtdienste. Frühstück gibt es ab 7 Uhr. Mittagessen ab 12 Uhr und Abendessen um 18 Uhr. Es gibt keine Nachtruhe für die Bewohner. Jeder hat beim Essen seinen festen Sitzplatz. Es gibt jeden Tag Café und Kuchen. Jedes Personal hat seine festen Bewohner, um die er sich kümmert. Wenn man rauchen gehen will, geht man als Bewohner auf die Terrasse.

In der Wohngemeinschaft des Regina-Protomann-Stifts wird noch alles mit den Bewohnern gemacht, z.B. wird gemeinsam gekocht.  Hier gibt es 12 Zimmer, die momentan auch von 12 Bewohnern genutzt werden.

Die Zimmer dort haben einen anderen Aufbau und auch einen Balkon. Die Einrichtung für die Zimmer muss man sich selbst mitbringen. Die Bewohner dort dürfen immer zu ihren Familien, egal zu welcher Zeit. Die Tür ist nach 20 Uhr zu, aber dann kann man sich von den Pflegern die Tür aufmachen lassen, wenn man klingelt.

Es war sehr interessant, sich dort einmal alles anschauen zu dürfen und unserer Klasse hat der Nachmittag sehr gut gefallen.

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